Aktuelles


Bildung für Klimaschutz – Über 100 Teilnehmende auf der ANU-Bundestagung

Die Bundestagung der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung fand in diesem Jahr in Leverkusen statt. Mit dieser Tagung zeigten die ANU und das Netzwerk 16BildungszentrenKlimaschutz viele Möglichkeiten auf, wie außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung im Themenfeld Klimaschutz gestaltet werden kann.

Am Vormittag gab es zwei sehr interessante Vorträge: Dr. Anke Blöbaum informierte über das Thema „Motivation zum Klimaschutz – Wege aus dem sozial-ökologischen Dilemma?“. Sie stellte neue Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie vor, die uns Bildungstreibende Hinweise gaben, wie wir bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen neue Denkprozesse aktivieren können.
Der zweite Vortrag hielt der Journalist Carel Mohn, der das Projekt www.klimafakten.de leitet. Er stellte „Zehn Thesen zur Klimakommunikation“ zu den Fragen „Wie man echte Fakten zur Klimaerhitzung erkennt“ und „wie man Klimathemen vermittelt“ auf.

Anschließend wurden mehrere ausgewählte Ergebnisse des Projekts BildungKlima-plus vorgestellt. Drei Workshops am Nachmittag gaben Anregungen zu Klimaneutralität, zur Klimabildungsinstallationen im Gelände und zur Erweiterung von Kursangeboten um Elemente der Klimabildung. Zudem informierten interessante Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet an Thementischen über ihre Aktivitäten im Bereich Klimabildung wie z.B. das Klima-Kita-Netzwerk, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit  Bildungsmaterialien wie „Reise um die Welt“ oder die ANU Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, die u.a. ein spannendes Simulationsspiel zu Energie und Klima vorstellte.

Alle Tagungsunterlagen finden Sie demnächst im hier.


Dezember 2018: Abschlusstreffen 16BZK auf dem NaturGut Ophoven

Am 3.12. trafen sich über 30 Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerkes 16 BildungszentrenKlimaschutz. Gegenseitig wurden sich die Ergebnisse der zweijährigen Projektarbeit vorgestellt. Dabei standen zum einen die o.g. optimierte oder neue pädagogische Programme im Themenfeld Klimawandel und Klimaschutz. Außerdem wurden die Klimaschutzinstallation, der jeweilige CO2-Fußabdruck vorgestellt und Maßnahmen beschrieben, die dafür gesorgt haben, dass die Einrichtungen noch klimafreundlicher wurden. Zudem wurde das Resümee des Projektes gezogen und Erfolgselemente, Kritikpunkte und über Verbesserungsvorschläge gemeinsam diskutiert.


November 2018: Das Klima-Orakel - Neuer „Freiraum“ in der Burg Schwaneck

Was ist ein gutes Klima? Was bedeutet mir die Natur? Wie wollen wir unser Zusammenleben gestalten? Wie viel ist genug? Kann man Zeit und Glück kaufen?
Die Antworten auf diese Fragen findet man nicht in der neuen Klimaschutz-Installation auf dem Gelände der Burg Schwaneck. Vielmehr will der philosophische Begegnungsraum inspirieren, sich mit aktuellen Themen unserer Zeit unter dem Motto "Die Burg als Ort der Zukunftsgestaltung" beschäftigen.

„Es geht darum, dass sich Menschen Zeit nehmen, mit allen Sinnen nachzuspüren, um wesentliche Fragen zu existentiellen Themen zu stellen. Statt Vermitteln von Wissen oder Geben von Antworten wollen wir mit Fragen rund um Natur, Klima, Zukunft sowie Nachhaltigkeit zum Wahrnehmen, Staunen, Philosophieren und Handeln ermutigen“, erklärt die Bildungsreferentin Anke Schlehufer. Mehr Infos zur Installation finden Sie hier.


November 2018: DJH Weimar zu Besuch in Bayern

Am 12.11.2018 war Frau Barbara Einwag von der DJH Weimar zu Besuch im Naturerlebniszentrums Burg Schwaneck in Bayern. Bei wunderschönem Herbstwetter führte Frau Doris Knoll ihren Gast zunächst über das Gelände und erläuterte das Aufgabengebiet des Naturerlebniszentrums. Zudem fand ein reger Austausch statt über die Besonderheiten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der vor Ort ansässigen Jugendbildungsstätte, der Geschäftsstelle des Kreisjugendringes und insbesondere der DJH-Partner-Jugendherberge. Auch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Umwelt- und Klimapädagogik wurden thematisiert. So wurde deutlich, dass Burg Schwaneck viel Wert auf persönliche Vermittlung legt. Eine „Begehbare Hecke“ gehört beispielsweise zu den niedrigschwelligen Erlebnisräumen im Außengelände. Natürlich wurde auch die neue Installation im Außenbereich besichtigt, welche farbenfroh im goldenen Herbstlicht erstrahlte. Ähnlich wie bei der Installation der DJH Weimar sollen Jugendliche hier debattieren, diskutieren und in den Austausch über Klimaschutz kommen.

Bei einem Gespräch mit der Leitung Andreas Bedarf erhielt Frau Einwag Informationen über das klimarelevante Vorleben der bayrischen Einrichtung im Alltag. Da Burg Schwaneck bereits seit langem Geothermie nutzt und Öko-Strom bezieht, ist in diesem Bereich der CO2-Fussabdruck gering. Des Weiteren wurde ein vegetarischer Tag pro Woche eingeführt. Auch die Mitarbeitenden achten auf Klimaschutz am Arbeitsplatz, wie z.B. beim richtigen Lüften der Räume. Ziel der Einrichtung sei, so Bedarf, so wenig Technik wie nötig zum Einsatz zu bringen, um den hauseigenen CO2-Ausstoss zu reduzieren. Auch bei der Sanierung habe man bereits auf ähnliche Prinzipien gesetzt: regionalen Muschelkalk, Patina und den Erhalt historischer Materialien. Frau Einwag konnte bei ihrem Besuch eine richtige „Aufbruchsstimmung“ spüren und fuhr mit vielen schönen und interessanten Eindrücken zurück nach Weimar.


ANU-Bundestagung: Bildung für Klimaschutz - Theorie und Praxis in der Realität

Am 4.12.2018 findet in Leverkusen von 09:00 bis 16:00 Uhr die ANU-Bundestagung unter dem Motto „Bildung für Klimaschutz – Theorie und Praxis in der Realität“ statt. Sie richtet sich an Akteure der (außer-)schulischen Bildung, die (noch) mehr Angebote für Klimaschutz in ihr Bildungsprogramm integrieren und Klimaschutz erlebbar machen wollen, sowie an Akteure und Interessierte aus Politik und Verwaltung.

Neben interessanten Vorträgen wie „Fakt oder Fake? Wie erkennt man echte Fakten zur Klimaerhitzung?“ und neuesten Erkenntnissen aus der Umweltpsychologie für aktives Handeln gegen die Klimaerhitzung, werden auch die Ergebnisse der bundesweiten Netzwerkarbeit der 16BildungszentrenKlimaschutz aus allen Bundesländern vorgestellt.

Für das praktische Erleben von Klimabildung steht die Erkundung des KlimaErlebnisParks und der Ausstellung KlimaGlück auf dem Gelände des NaturGut Ophoven auf dem Programm. Des Weiteren werden im Laufe des Tages verschiedene Workshops angeboten, z.B. über Integration vorhandener pädagogischer Angebote mit Elementen der Klimabildung, über die Weiterentwicklung von Lernorten in Richtung Klimaneutralität und über die Chancen und Potentiale von Klimabildung outdoor.

Die Bundestagung wird sowohl im NaturGut Ophoven als auch in der Aula des nahegelegenen Berufskollegs stattfinden. Die Teilnahmegebühren betragen 25 Euro und schließen Tagungsgetränke und einen Mittagsimbiss ein. Bei Interesse, melden sie sich bitte per E-Mail bei christoph.hoppe@naturgut-ophoven.de. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier und bei Christoph Hoppe unter 02171 73499-48.

Flyer der ANU-Bundestagung am 04.12.2018

Den offiziellen Flyer der ANU-Bundestagung am 04.12.2018 mit Informationen zum Ablauf finden Sie hier und in den jeweiligen BildungszentrenKlimaschutz.


November 2018: Ausstellung Michael Pinsky’s „Pollution Pods“ am Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Von London nach Beijing in wenigen Atemzügen: Das Klimahaus Bremerhaven zeigt erstmalig in Deutschland die Installation „Pollution Pods“ des britischen Künstlers Michael Pinsky; eine künstlerisch-innovative und beeindruckende Darstellung eines Themas, das uns alle angeht: Luftverschmutzung und Klimaverschmutzung an verschiedenen Orten der Welt.

In fünf miteinander verbundenen geodätischen Kuppeln aus norwegischem Holz und biologisch abbaubaren Kunststoffmembranen werden typische Gerüche, Luftfeuchte und Temperaturen von vier Megacities und einer Naturlandschaft dargestellt: Beijing, New Delhi, Sao Paolo, London und Trondheim. Spätestens in der Beijing-Kuppel wird den meisten „Geruchsreisenden“ bewusst: Ein normales Leben, wie wir es kennen, ist in vielen Metropolen nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich.

„Ist es uns wert, Gesundheit, Umwelt und Klima durch einen ungezügelten Konsum zu gefährden?“ fragte sich der Künstler Michael Pinsky, als er die Ausstellung entwickelte. Die Besucher können sich über das Medium der begehbaren Kunstinstallation auf solche Fragen zu unserer Zukunft auf dem Planeten Erde einlassen. Die Kunstinstallation wurde vom internationalen Forschungsprojekt ClimArt angestoßen. Das Klimahaus Bremerhaven wird die erste Station in Deutschland sein, die die „Pollution Pods“ zeigt.

Die fünf Kuppeln werden vom 9. November bis zum 9. Dezember 2018 auf dem Areal des Klimahauses direkt am Alten Hafen zu sehen sein. Sie sind kostenfrei begehbar. Mehr Infos hier.


September 2018: Klimaschutz und Kunst vereint – Naturlerlebniszentrums Burg Schwaneck baut grüne Miniaturstadt beim Streetlife Festival in der Münchener Innenstadt

Passend zum diesjährigen Motto „Green City‘ des Streetlife Festivals in München, konnten am Aktionsstand „Grüne Stadtpalette“ des Naturlerlebniszentrums Burg Schwaneck viele Ideen und Visionen der grünen Stadtplanung im Kleinen ausprobiert werden. Vom Ziegelstein bis zur Mooskuppel - in der „grünen Stadtpalette“ war alles möglich.

Die Fantasie der kleinen und großen Städtebauerinnen und Städtebauer reichte von blühenden Dachgärten, Moosgrafitti, vertikalen Grünflächen bis zum begrünten Flieger. Mit viel Hingabe wurde an der Stadt im Miniformat gebaut. Und fast alles mit wiederverwendeten Materialien! Zum Beispiel wurden Tetrapacks auseinandergeschnitten, bemalt und bepflanzt.

Auch Staatsminister Dr. Marcel Huber hat beim Rundgang über den Odeonsplatz, nach der Eröffnung der Bayerischen Klimawoche, die ersten Werke der Kinder bewundert und festgestellt, wie ausdruckstark seine Aussagen zu grüneren Städten im Kleinen umgesetzt wurden.Die Aussagekraft des Kunstwerks ist überdeutlich: Mit mehr Grün – vertikal und horizontal - schaffen wir grüne Lungen, mit Wiesenblumen fördern wir Artenvielfalt und schaffen Lebensräume für Tiere in besiedelten Räumen. So könnte Stadtplanung auch funktionieren!

Durchgeführt wurde die Aktion im Rahmen des Projektes 16 BildungszentrenKlimaschutz vom Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck.


September 2018: Zukunft mitgestalten - Das Multimar Wattforum ist dem Klimabündnis Nordfriesland beigetreten

"Frischer Wind für das Klimabündnis Nordfriesland“ lautete der Titel eines Berichtes in der Tageszeitung Husumer Nachrichten. Auch die Nationalparkverwaltung hat ihren Anteil an diesem frischen Wind, gehört sie doch zu den acht „Neuen“, die vor wenigen Tagen im Rahmen eines ersten Netzwerktreffens in das Bündnis für Klimaschutz des Kreises Nordfriesland aufgenommen wurden.
„Für uns als Nationalparkverwaltung und Multimar Wattforum ist es ein wichtiges Anliegen, Menschen darin zu stärken, eine lebenswerte Zukunft in der Nationalpark- und Biosphärenregion mitzugestalten“, sagt Elisabeth von Meltzer, die die Nationalparkverwaltung in dem Bündnis vertritt (auf dem Foto mit Landrat Dieter Harrsen). Und weiter: „Mit unserem Nationalpark-Partnerschaftsprogramm sowie als Projektpartner im bundesweiten Netzwerk 16BildungszentrenKlimaschutz setzen wir Impulse im Bereich Klimabildung und Klimaschutz. Mit diesem Engagement möchten wir das Klimabündnis Nordfriesland unterstützen.“ Wer sonst noch mitmacht sowie weitere Informationen über die Initiative finden Sie auf der Homepage des Klimabündnis Nordfriesland.



August 2018: BildungszentrumKlimaschutz Saarland präsentiert sich beim Biosphärenfest St. Ingbert

Am Sonntag, den 26. August fand bei strahlendem Sonnenschein in St.Ingbert das 15. Biosphärenfest der Biosphäre Bliesgau statt. Unter dem Motto Nachhaltigkeit präsentierten sich über 100 kleine Betriebe, Vereine sowie Institutionen, die für Nachhaltigkeit einstehen oder nachhaltig regionale Produkte herstellen. Auch die Biosphären-VHS der Stadt St. Ingbert hatte in ihrer Rolle als BildungszentrumKlimaschutz einen Stand. Ganztägig lag Infomaterial zu den Angeboten des Bildungszentrums bereit. Ebenso präsentierte der zuständige Referent, Fabian Roschy, Elemente des BaukastensKlimaschutz. So wurde beispielsweise ein anschaulicher Versuch zum Treibhauseffekt vorgeführt (siehe Foto) und die Möglichkeit der mobilen, 100% regenerativen, Energieerzeugung mit einer mobilen Solarzelle vorgestellt.  Zahlreiche Gäste interessierten sich für die Vorführungen und informierten sich über Möglichkeiten klimaschützend im Alltag zu agieren. Auch der saarländische Umweltminister Rheinhold Jost konnte als Gast am Stand der Biosphären-VHS begrüßt werde. Insgesamt besuchten mehrere 1000 Menschen das Fest. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet und bot eine große Plattform, das Projekt 16BildungszentrenKlimaschutz vorzustellen.


Juli 2018: Ökostation Freiburg ist klimaneutral

Die Ökostation Freiburg ist im Rahmen des Projektes BildungKlima+ die erste Einrichtung, die ab dem 01.07.2018 von MyClimate als klimaneutral zertifiziert wurde. Der Zertifizierung gingen umfangreiche Vorarbeiten zur Datenerhebung in der Ökostation Freiburg voraus. Wie zu erwarten war der mit Abstand größte Bereich die Wärmeenergieversorgung mit rund 7 Tonnen CO2 im Jahr was ca. 60 % ausmacht. Bereits seit Jahrzehnten bemüht sich die Ökostation um eine CO2-neutrale Stromversorgung. Diese Arbeit wurde nun durch die offizielle Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen 2018“ durch MyClimate gewürdigt. Mehr Infos finden Sie hier.


Juli 2018: Haus des Waldes in Sachsen Anhalt nimmt neue Klimawaage in Betrieb

Das Haus des Waldes auf Schloss Hundisburg hat im Rahmen des Projektes „BildungKlima-plus“ und gemeinsam mit dem Planungsbüro Ö-Konzept und dem Hort Hermsdorf die Klimawaage eröffnet. Mit dieser neuen Station möchte das Haus des Waldes für das Thema Klimaschutz sensibilieren.

Das Prinzip ist das einer großen Kaufmannswaage, bei dem klimaschädliches Verhalten und klimafreundliches Verhalten gegeneinander abgewogen werden. Auf die Waagschalen lassen sich unterschiedliche Gewichte stellen. Flugreisen, Autofahren und die Nutzung von Kohlestrom vergrößern den ökologischen Fußabdruck. Radfahren und das Pflanzen von Bäumen verkleinern ihn. Die Installation soll die Folgen des persönlichen Handelns in Bezug auf Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verdeutlichen und dem Betrachter bewusst machen, dass jede Handlung eine Folge hat. Genauere Fachinformationen bieten die rückseitigen Beschriftungen der Gewichte. Zudem ist die Waage demontierbar, damit sie auch zu Ausstellungen in anderen Bildungseinrichtungen transportiert werden kann.


Juli 2018: Sommerfest im Multimar Wattforum in Tönning

Nicht nur für Muscheln und Schnecken interessierten sich die Gäste beim diesjährigen Sommerfest im Multimar Wattforum, sondern auch für das Thema Klimaschutz. An unserem Projektstand begrüßten wir Gäste aus ganz Deutschland, die sich für die Materialien im BaukastenKlimaschutz interessierten. Auch konnten die Besucher ihren eigenen ökologischen Fußabdruck an vier interaktiven Ausstellungselementen zu den Themen Ernährung, Konsum, Mobilität und Wohnen testen und erlebten dabei manch Überraschung.

Die Ausstellung ist hier kostenlos ausleihbar.


Juli 2018: Dem Klimawandel auf der Spur - Feriencamp auf dem NaturGut Ophoven

Im Rahmen des Projektes BildungKlima-plus fand auf dem Naturgut Ophoven das erste KlimaCamp statt. 28 Leverkusener Ferienkinder besuchten eine Woche lang verschiedene Länder dieser Erde und entdeckten auf spielerische Weise das Klima.

Am Montag ging es um das Thema Mobilität. Besonders viel Spaß hatten die Kinder dabei das CO2-neutrale Auto mit Luftballonantrieb zu basteln. „Erfreulich ist, dass schon viele von ihnen wissen, dass Autoabgase schlecht fürs Klima sind“, erklärt Christoph Hoppe, Leiter der Ferienfreizeit.

Am Dienstag ging es beim Thema Ernährung um saisonale und regionale Nahrungsmittel. Beim Bau einer Kartoffelpyramiden und dem Zubereiten von Smoothies mit Erdbeeren lernten die Kinder viel über den Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und dem Klimawandel. „Was hier wächst, braucht nicht über weite Strecken transportiert zu werden“, erklärt die achtjährige Leonie. „Deshalb ist es besser fürs Klima“.

Die Bedeutung des Waldes für uns und das Klima standen am Mittwoch im Mittelpunkt. Zusätzlich wurde nachmittags aus Altpapier Recyclingpapier gemacht. Am Donnerstag wurde das Thema Plastikmüll und Upcycling behandelt, bevor am Freitag Erneuerbare Energien untersucht wurden.

„Das Spiel und der Spaß stehen immer im Vordergrund, es ist ja schließlich eine Ferienfreizeit“, so Hoppe. „Wir wollen den Kindern natürlich Wissen vermitteln, aber ihnen auch verdeutlichen, dass Klimaschutz keine Bürde ist, sondern Spaß machen kann. Man braucht nur ein bisschen Kreativität und Fantasie dazu“.

Das komplette Ferienprogramm werden Sie in Kürze im Download-Bereich finden. Bei Fragen schreiben Sie gerne an christoph.hoppe@naturgut-ophoven.de.


Juni 2018: Ökostation Freiburg zu Besuch beim Schulbiologiezentrum Hannover

Entlang prächtiger Alleen fuhr ich auf meinem Fahrrad zum Hauptstandort des Schulbiologie Zentrums hinter den Bahngleisen, das dort an einem Wald liegt. Während ich auf Jörg Ledderbogen wartete, konnte ich schon einen kleinen Einblick in die dortige Arbeit gewinnen. Eine Schulgruppe bekam eine kurze Einführung im Emotions-Tiere-Raum. Hier durften die Kinder zum Beispiel eine Würgeschlange um den Hals legen...für den ein oder anderen eine echte Überwindung.

Nach einer Einführung in die Geschichte und aktuellen Aufgaben des Schulbiologiezentrums führte mich Jörg Ledderbogen durch die verschiedenen Themen-Gärten. Einer der Aufgaben des zum Schulamt gehörigen Zentrums, ist die Aufzucht von Pflanzen für den Schulunterricht. Die Auslieferung von Pflanzen für Schulen hat schon im Jahr 1883 begonnen. Unter den kreativen Themengärten befindet sich auch ein Energie-Garten. Ein Barfußlabyrinth mit schwarzen und weißen glatten Pflastersteinen führt zu einer Sonnenuhr. Die Sonnenuhr umgibt einen Wall auf dem zur Demo eine Kollektoranlage und eine Photovoltaik-Anlage montiert sind. Bepflanzt ist der Wall mit Energiepflanzen. Unter anderem wächst dort ein Ozon-Tabak, der bei erhöhten Ozon-Werten Flecken bekommt.

Im Schulbiologiezentrum findet eine Vielzahl klimarelevanter Kurse statt. Das Angebot ist umfangreich und vielseitig. Beeindruckt hat mich außerdem das umfangreiche Verleihsystem des Zentrums. Neben einer Vielzahl von Versuchsmaterialien und Anschauungsobjekten, können auch Stabheuschrecken und sogar Ameisenvölker geliehen werden Mit dem vorhandenen Angebot können Schüler und Schülerinnen jeden Alters in ökologischen und biologischen Themen geschult und begeistert werden. Toll! In Hannover profitiert sicher jedes Schulkind hiervon.


Juni 2018: Voneinander lernen – Rheinland-Pfalz zu Besuch in Thüringen

Weimar, die Stadt von Goethe und Schiller ….und Buchenwald. Wie Barbara Einwag von der DJH Weimar bei meiner Begrüßung sagte: „Deutschland im Brennglas“.

Mitten im Wald liegt die Jugendherberge „Am Ettersberg“. Aus der Stadt kommend wird hier das Thema Klima gleich erlebbar. Während meines Aufenthalts wurde viel gewirbelt. Ein Baumgemälde wurde im Besprechungsraum an die Wand gemalt und im Außenbereich wurde an einem Teil der Klimainstallation gearbeitet. Der Fokus der pädagogischen Arbeit der DJH sind Handreichungen und Angebote wie das „Frühstück mit Goethe“. Die Idee dahinter: „das lokale Thema (Goethe) aufzugreifen und das gewünschte Thema „Klima“ anzubinden.“ Die Gäste können ein „Picknick mit Goethe“ wählen. Dann werden Sie mit einem klimafreundlichen Picknick inklusive Picknickdecke und einer alternativen Fortbewegungserfahrung in Form einer Pferde-Kutsche auf die Spuren von Goethe geschickt.

Auch das Spiel „Fleisch oder Fahrrad“ wird Klassen zur Verfügung gestellt. Wir hatten dieses Spiel in unserem Klimabaukasten mitbestellt. Bei meinen Projekttagen letzte Woche mit einer 8. Klasse habe ich es ausprobiert und es als wertvollen Baustein einer Veranstaltung empfunden. Es regt zum Reflektieren und weiterdenken an und stiftet zudem ein gewisses Maß an Verwirrung was bekanntermaßen Kreativität freisetzt.

Bei einer ausführlichen Wanderung über das Außengelände erläuterte mir Barbara die einzelnen Bestandteile der künftigen Klimaarbeit. Ökoparlament, Kräuterschnecke aus Upcycling-Steinen und „Friedhof der schlechten Gewohnheiten“ seien hier nur beispielhaft genannt.


Unterlagen Multiplikatoren-Fortbildung

Im Rahmen des Projekts finden in den BildungszentrenKlimaschutz Multiplikatoren-Fortbildungen statt. Die Unterlagen zur Multiplikatoren-Fortbildung „Wer schützt das Klima, wenn nicht wir? - Fortbildung zur Bildung für Klimaschutz an außerschulischen Lernorten” wurde auf dem NaturGut erfolgreich getestet. Mit den Rückmeldungen der Teilnehmenden wurde der Ablauf überarbeitet. Alle notwendigen Unterlagen, um diese Fortbildung selbst durchzuführen, finden sich hier.


Ein paar Minuten Klimabildung - Anregungen für bestehende Bildungsprogramme

Für das Projekt BildungKlima-plus wurden Programm-Module (für Einstieg, Pause und Abschluss) entwickelt, die schnell und unkompliziert als Elemente des Klimaschutzes in bestehende Bildungsprogramme integriert werden können. Auch Dozenten und Referenten ohne fachlichen Bezug zum Klimaschutz können so das Thema in ihren Kursen ohne viel Aufwand aufgreifen. Zum Download (PDF)


Juni 2018: 16Bildungszentren-Klimaschutz-Netzwerk trifft Klima-Kita-Netzwerk

Bei der ersten Fachtagung des Klima-Kita-Netzwerkes war auch das NaturGut Ophoven zugegen, um das Projekt 16BildungszentrenKlimaschutz vorzustellen. Die bundesweite Fachtagung von Innowego, NAJU, Lias-Grube e.V. und Save Our Future für pädagogische Fachkräfte aus Kitas und MultiplikatorInnen fand am 26. Juni 2018 unter dem Motto „Hier spielt die Zukunft – Energie und Klimaschutz auf der Spur” in Bonn statt. Im Fokus stand die Frage, wie Klimaschutz im Kita-Alltag angeknüpft werden kann.

Beim „Markt der Möglichkeiten: Gemeinsam Klimaschutz gestalten” konnten verschiedene Aussteller, darunter das NaturGut Ophoven, ihre Projekte und Beispiele aus der Praxis vorstellen und die knapp 70 Tagungsteilnehmenden zum Erfahrungsaustausch einladen. Neben der allgemeinen Vorstellung des 16BildungszentenKlimaschutz-Projektes wurden auch die BaukästenKlimaschutz und verschiedene Praxishandbücher beworben, welche von vielen Kita-Fachkräften mit großem Interesse aufgenommen wurde.


Juni 2018: Klimakonferenz auf Gut Karlshöhe

Für die Sek II wurde in Zusammenarbeit mit der Max-Schmeling-Schule und der Leuphana Universität Lüneburg erstmals ein unterrichtsbegleitendes Konzept für eine Klimakonferenz erarbeitet. Die das Projekt abschließende Konferenz fand im Mai 2018 auf Gut Karlshöhe statt. Die Organisation weiterer Klimakonferenzen in Kooperation mit anderen Schulen ist möglich.

Am 31.05.2018 war es so weit, die SchülerInnen der 11. Klasse der Max-Schmeling-Schule bestritten die Klimakonferenz zum Thema Kohleausstieg auf Gut Karlshöhe. In den Monaten zuvor hatten sie Profile von Ländern vorbereitet, um die Einstellungen der einzelnen Regierungen treffend darstellen zu können. Zwei Schülergruppen hatten zudem die Positionen von BUND und Greenpeace erarbeitet, um diese als Nichtregierungsorganisation auf der Konferenz zu vertreten.

In mehreren Diskussions- und Verhandlungsrunden erlebten die SchülerInnen, wie schwer eine gemeinsame Einigung zur Vertragsvorlage auf internationaler Ebene zu finden ist. Die SchülerInnen hatten auch gute Ideen für Angebote zwischen den einzelnen Verhandlungspartnern. Unter anderem gab es den Vorschlag der Festlegung von international gültigen Strafen für Firmen mit hohen CO2-Emissionen und der Gründung einer internationalen Universität für Klimaschutz und erneuerbare Energietechniken. Entwicklungs- und Industrieländer verhandelten Lösungen, wie den günstigeren Verkauf von Rohstoffen im Gegenzug für Wissensaustausch, Unterstützung durch Fachkräfte und Lieferung von Maschinen für den Ausbau erneuerbarer Energietechniken. China wie Indien betonten deutlich, dass ihre Wirtschaft stark von der Kohleverstromung abhängt und sie große Kohlevorräte hätten, auf die sie nicht ohne finanziellen Ausgleich verzichten könnten.

Nach anstrengenden Diskussionsrunden einigten sich die Teilnehmer fiktiv bis zum Jahr 2030 den Anteil der Energiegewinnung durch Kohle auf mindestens 20 Prozent zu reduzieren und bis zum Jahr 2050 aus der Kohleverstromung auszusteigen.


Juni 2018: Eröffnung Klimaschutzinstallation im Ökowerk Berlin

Am Sonntag, den 10. Juni 2018 fand das diesjährige Ökowerkfest unter dem Motto „Prima Klima“ statt. Für Kinder gab es neben einem spannenden und lehrreichen Klimaparcours auch tolle Bastelaktionen. Bei Sonnenschein, mit Musik und interessanten Veranstaltungen rund um die Natur und das Klima, fand als Höhepunkt die Einweihung einer interaktiven Klimaschutzinstallation auf dem Ökowerkgelände durch Umweltstaatsekretär Stefan Tidow statt. Außerdem wurden weitere tolle Aktionen angeboten, wie das Kennenlernen von Naturrangern und Falknern mit ihren Greifvögeln. Zum ersten Mal konnten beim Fest in einem Vogelkasten am Schornstein brütende Turmfalken beobachtet werden. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt! Zudem war ein Shuttleservice mit erdgasbetriebenen Fahrzeugen vom S-Bahnhof Heerstraße und zurück eingerichtet.

Zur interaktiven Klimainstallation: Das über dem Teich schwebende Solarpaneel versorgt eine Pumpe mit Strom, die den Froschteich auf unserem Gelände beschickt. Dieser wird dadurch mit Wasser und Sauerstoff versorgt. Bei Bedienung durch unsere Gäste - Zusammenarbeit ist hier gefragt! - wird über eine entsprechende Anzeigetafel die Leistung der Sonne veranschaulicht und gleichzeitig Auskunft über die geförderte Wassermenge gegeben. Diese spannende Installation kann zu unseren Öffnungszeiten angeschaut und ausprobiert werden. Gefördert wurde sie mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) über das Projekt „16Bildungszentren Klimaschutz“. Für die Installation hatte sich die Verknüpfung der Themen „Klima“ und „Wasser“  in unserem historischen Wasserwerk angeboten.


07 Mai 2018: Workshop "Bildungsoffensive Klimaneutrales Berlin" im Rahmen der Berliner Energietage

Die Veranstaltung „Bildungsoffensive Klimaneutrales Berlin - Klimaschutz umsetzen“ fand im Rahmen der Berliner Energietage. Um das ambitionierte Ziel „Klimaneutrales Berlin in 2050“ und die Energiewende nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern, muss Klimabildung schon heute da ansetzen, wo sie 2050 wirken soll: bei den Kita- und Schulkindern von heute.

Die Veranstaltung gab den Teilnehmenden daher eine ausführliche Einführung in den wirkungsorientierten Ansatz bei Bildungsprojekten gegeben, bevor im Anschluss die Berliner und Brandenburger Netzwerkpartnerinnen das Projekt „16BildungszentrenKlimaschutz“ vorgestellt haben.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten Stakeholder der Berliner Klima- und Umweltbildung, in unterschiedlichen Workshops Wirkungsansätze, Netzwerkbildung sowie Praxisthemen individuell vertiefen.

Vortrag:
https://www.energietage.de/fileadmin/user_upload/2018/Vortraege/7.05_Drong_16_Bildungszentrenklimaschutz.pdf
Gesamtprogramm www.energietage.de
Direktlink zum Workshop: 705.energietage.de


Mai 2018: Bayern, Hessen, Berlin und Brandenburg - Miteinander und voneinander Lernen

Mit dem Ziel "Miteinander und voneinander zu lernen" fuhr Birte Meyer vom bayrischen Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck zum Umweltbildungszentrum Licherode in Hessen. „Unser Austausch im Rahmen 16BildungszentrenKlimaschutz mit meinem Besuch in Licherode war wirklich toll! Er hat mir sehr viel gebracht bzgl. unseres Konzeptes als Klimaschutzzentrum, sowie der Arbeit in der Klimabildung. Auch aus den Programmen kam ich zu Schlüssen wo und wie unsere eigene Arbeit in der Klimabildung optimiert und anders gestaltet werden kann."

Des Weiteren ließen sich  11 Mitarbeiter*innen des Ökowerk Berlin-Teams am 14.5.2018 im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung die Klimaschutzarbeit der NABU-Naturerlebniszentrums Blumberger Mühle in Brandenburg vorstellen (siehe Foto). Im Anschluss an die Besichtigung der Klimaschutzinstallation konnten sie eine Führung in das klimarelevante Unesco Kulturerbe Flachlandbuchenwald Grumsin genießen.


Mai 2018: Wald trifft Wattenmeer – das Naturerbe Zentrum Rügen im Austausch mit dem Multimar Wattforum Tönning

Unter dem Motto: „Miteinander lernen - voneinander lernen“ begrüßte bereits im März das Umweltbildungsteam des Naturerbe Zentrums Rügen die MitarbeiterInnen des Multimar Wattforums im Buchenwald der DBU-Naturerbefläche Prora. An das Vorstellen des Umweltinformationszentrums (Naturlabor, Ausstellungsbereich, Gastronomie, Shop) während eines geführten Rundganges, schloss sich ein Gespräch mit dem technischen Leiter des Naturerbe Zentrums an. Bei einem Spaziergang durch die Baumkronen auf dem 1250m langen Baumwipfelpfad wurde ein Teil der umweltbildnerischen Inhalte  den Wattenmeer-Gästen veranschaulicht. Weitere methodische Formate wie Workshops, Experimente oder die Naturwerkstätten für Touristen, Kita- und Schulklassen des NaturLabors wurden ebenfalls vorgestellt.

Ortswechsel: Am 08. Mai erfolgte der Gegenbesuch – vom Buchenwald auf Rügen ging es nun an die Eider, ins Nordseevorland. In der Weite der Ebbe gefallenen Landschaft wurden die Besucher aus Rügen im Multimar Wattforum von vielfältig ausgestatteten Aquarien, sinnbildlich mit dem Eintauchen ins Meer, überrascht. Darüber hinaus wurde die methodisch ansprechende Ausstellung vorgestellt, in der die Gäste auf spielerische, vielfältige Weise den Nationalpark mit seinen Lebensformen- und räumen kennenlernen können. Insbesondere die didaktisch und baulich umgesetzten Möglichkeiten in der Ausstellung, den Klimawandel zu demonstrieren, waren inspirierend. Der Austausch über Zielgruppen erfolgte u.a. durch den Besuch des „Forscherlabors“, in welchem SchülerInnen durch praktische Arbeit, der Ökologie des Wattenmeeres auf die Spur kamen. Hinter den Kulissen wurden interessanten Einblick in das energetische Konzept des Multimar gewährt, das aufgrund verschiedener Aquarien besonders innovative Konzepte nutzen muß.


Mai 2018: Klimahaus Bremerhaven 8° Ost als „Ausgezeichneter Ort“ für das World Future Lab prämiert

Das Klimahaus Bremerhaven zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018. Unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken“ zeichnet der Wettbewerb Projekte und Unternehmen aus, die durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken, zukunftsweisende Innovationen entstehen lassen.

Durch den Einsatz von Kreativität, Strategie und Teamwork treffen die Spielenden Entscheidungen, die auf einem riesigen Globus inmitten des World Future Labs in Echtzeit sichtbar werden.Jeder Einzelne beeinflusst das Weltgeschehen in dem begehbaren und interaktiven Spiel direkt durch seine Entscheidungen. Sowohl im Team als auch alleine können Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel erzielt werden. An mehreren Spielstationen lernen bis zu dreißig Kinder und Erwachsene gleichzeitig ihre persönlichen Stärken kennen und erfahren, wie sie mit ihrem Engagement das Klima und die Umwelt schützen können. Ziel des renommierten Wettbewerbs ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Weitere Informationen zum Klimahaus unter www.klimahaus-bremerhaven.de


Mai 2018: Wer schützt das Klima, wenn nicht wir? Fortbildung für NRW-Bildungszentren auf dem NaturGut Ophoven

Unter diesem Motto fand am Donnerstag, den 03.05.2018 eine Fortbildung für außerschulische Bildungszentren aus ganz NRW auf dem NaturGut Ophoven statt. Präsentiert wurden Hintergrundinformationen rund um Klimawandel und Klimaschutz und Best-Practice Beispiele für Klimabildung. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man als Organisation Klimaschutz vorleben kann.

Die Teilnehmenden befassten sich mit ihrer persönlichen Motivation zum Klimaschutz, nachdem eine individuelle Begriffsklärung des Wortes „Klimaschutz“ erfolgt war.
In intensiver Gruppenarbeit entstanden institutionsübergreifend erste Konzeptideen, um Klimabildung für verschiedene Zielgruppe attraktiv anzubieten und motivierende Handlungsänderungen anzustoßen. „Verantwortung übernehmen“ und „aktiv werden für den Klimaschutz“ sind die beiden Ziele, die die Netzwerkpartner des bundesweiten Netzwerks „16 BildungszentrenKlimaschutz“ mit ihrer Bildungsarbeit erreichen möchten.

Die Teilnehmenden haben viele Impulse erhalten, um an ihrem Bildungsort mehr Bildung für Klimaschutz umzusetzen. „Es war ganz spannend und lehrreich mit jede Menge neuer Ideen, Inspirationen und Umsetzungsanreizen.“


April 2018: Tag der Erneuerbaren Energien in Stralsund – Aktionstag Klimaschutz

Der zum neunten Mal auf dem alten Markt stattfindende Tag der Erneuerbaren Energien in Stralsund stand 2018 unter dem Motto: „Stralsund kann Klimaschutz – DU auch“. Die Hansestadt ist als eine von insgesamt 18 sogenannten "Aktionskommunen" in Deutschland vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgewählt worden, an den bundesweiten Aktionstagen zum kommunalen Klimaschutz 2018 teilzunehmen.

Die über 20 Aussteller zeigten auf praktische Art und Weise, dass kommunaler Klimaschutz Spaß macht und luden die Besucher zum Mitmachen ein. Das Naturerbe Zentrum Rügen mit dem Baumwipfelpfad in Prora repräsentierte sich dabei in erster Linie als außerschulischer Bildungsakteur, der sich mit seinen Angeboten für die Vermittlung klimabewussten Handelns engagiert.

Von 11 bis 15 Uhr sensibilisierten Mitarbeiterinnen des Umweltbildungs-Teams die Gäste mittels verschiedener Mitmachaktionen für das Thema Klimaschutz: Mit einer Photosynthese-Staffel unterstützten die Kinder spielerisch die Sauerstoff-Produktion und Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Aufnahme eines Baumes; Gäste konnten schätzen und mittels Gewichtsklassen nachfühlen, wie viel CO2-Ausstoß ihr Essen (z.B. Burger mit Pommes und Salat) verursacht und sogenannter Müll wurde beispielhaft upgecycelt: Dabei entstanden aus alten Tetra-Pak-Katonverpackungen individuell einmalige Portemonnaies.

Der Tag bot dem Naturerbe Zentrum Rügen daher zum wiederholten Mal die Möglichkeit, als Multiplikator für Klimaschutz-Themen aufzutreten und für deren methodische Integration in Bildungsangebote zu werben.


Seminar Klimaberichterstattung

Seminar Klimaberichterstattung, Schwerpunkt Wärmedämmung und Windkraft. Ein zweitägiges, kostenfreies Seminar hierzu bietet u.a. die Hessen Agentur am 25/26.10.2018 in Frankfurt an, die Details sind noch in der Abstimmung. Interessenten können sich wenden an: Florian.Voigt@hessen-agentur.de


Ab sofort: Verleih von BauKästenKlimaschutz

Im Projekt BildungKlima-plus wurden BauKästenKlimaschutz entwickelt.

Für alle 16BildungszentrenKlimaschutz wurden pädagogische Materialien rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutz individuell zusammengestellt und angeschafft.
Dazu gehören beispielsweise:

  • Abbildungen, Schaubilder, Experimente und Spiele zur Demonstrierung des Klimawandels
  • CD mit Hörspielen zum Thema Klima und Energie
  • Unterrichtsanregungen zum Thema Mobilität, Regenwald, Ernährung und Klimaschutz
  • Tipps und Methoden für Workshops, Freizeiten und Jugendreisen
  • uvm.

Der BauKastenKlimaschutz eignet sich für Projekte in Schulklassen, offenen Gruppen, KiTas und Kindergärten.

Alle Interessierte können den BauKastenKlimaschutz komplett oder einzelne Materialien bei den BildungszentrenKlimaschutz für ein Projekt oder Aktionswochen ausleihen.

Mit dem BauKastenKlimaschutz können Sie Experimente, Spiele und Unterrichtseinheiten rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutz durchführen und Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren.
 
Für Selbstabholer ist die Ausleihe kostenfrei.
 
Wenn Sie Interesse an einer Ausleihe des BauKastenKlimaschutz oder einzelnen Materialien haben, dann wenden Sie sich bitte an das BildungszentrumKlimaschutz ihres Bundeslandes.


Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Klima-Botschafterinnen und -Botschaftern

Anmeldefrist: 31. Mai 2018


Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren haben im Juni und Oktober erneut die Chance, sich (kostenlos) zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Gleichaltrige im Bereich Klimaschutz ausbilden zu lassen. Das Projekt "Schule·Klima·Wandel" sucht Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben, Workshops zu gestalten und Gruppen zu moderieren, die lernen wollen, wie man die Ursachen und Folgen von Klimawandel für Gleichaltrige verständlich darstellt und wie man andere in Lernprozessen und Projektmanagement unterstützt.


Die ausgebildeten Klima-Botschafterinnen und Klima-Botschafter werden Teil eines Schülerinnen-Netzwerks beziehungsweise Schüler-Netzwerks und geben in Teams deutschlandweit Klima-Workshops an Schulen. "Schule·Klima·Wandel" wird als Bildungsprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.


Veranstaltungsort ist das BildungszentrumKlimaschutz Hessen:
Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus
Lindenstraße 14
36211 Alheim-Licherode

Veranstalter:
Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e. V.
Hinweise zur Veranstaltung: Teilnehmen können bis zu 20 Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Anmeldefrist: 31. Mai 2018

Weitere Informationen:
www.schule-klima-wandel.de
 


April 2018: Berlin im Fluss

26.04.2018. Siebtes Gewässerpädagogisches Netzwerktreffen in Berlin am Tegeler See

Etwa 70 Personen erhielten in schönem Ambiente u.a. Informationen über das Netzwerk "16 BildungszentrenKlimaschutz". 15 Personen beschäftigten sich in einem Workshop mit dem Thema „Wie kommt das Klima in den Teich“. Das Motto "Miteinander voneinander lernen" wurde sehr wörtlich genommen, so dass ein interessanter Austausch stattfand. Da die beste Vernetzung auf persönlichem Kontakt beruht, ist das Ökowerk, das Berliner BildungszentrumKlimaschutz, zuversichtlich, dass die Teilnehmenden von ihren gegenseitigen Erfahrungen im praktischen Austausch profitieren werden.


Tipps für einen klimafreundlichen Schulstart

Bei 725.000 Vorschulkindern in ganz Deutschland steht die Einschulung bevor. Damit steht der erste Einkauf von Schulmaterialien auf dem Programm. Überall in unserem Alltag hinterlassen die Dinge, die wir kaufen und benutzen, ihre Spuren in der Umwelt – natürlich auch die Schulmaterialien für Schulanfänger. Deswegen macht es Sinn, die Eltern darauf hinzuweisen auch zum Schulbeginn an unsere Umwelt und unser Klima zu denken. Das reichhaltige Angebot umweltfreundlicher Produkte macht es heute leicht, die richtige Wahl zu treffen. Auch wenn der zukünftige Klassenlehrer schon eine eigene Liste erstellt hat, lohnt es sich, auf jeden Fall Tipps zum großen Einkauf zu verbreiten.

Link zum PDF


Großer Ausstrahlungseffekt auf der Bildungsmesse didacta in Hannover

Vom 20. bis 22. Februar 2018 präsentierte das Netzwerk der 16 BildungszentrenKlimaschutz seine Bildungsarbeit in Kooperation mit dem ANU Bundesverband auf der didacta in Hannover. Innerhalb dieses Zeitraumes informierten Mitarbeitende aus fünf der BildungszentrenKlimaschutz über das Projekt "BildungKlima-plus". Durch diese Öffentlichkeitsarbeit erreichte das Netzwerk eine bundesweite Ausstrahlung auf andere Bildungseinrichtungen. Viele Interessierte trugen sich auf Bundesländer-Karten ein, um in Zukunft weitere Informationen und Anregungen zu Bildung für Klimaschutz zu erhalten. Diese Zentren möchten weitere Zielgruppen ansprechen. Dadurch können viele weitere außerschulische Bildungszentren in ganz Deutschland zur Treibhausgasminderung beitragen. Wer über Klimawandel und Klimaschutz Bescheid wusste, konnte sich am Klima-Glücksrad versuchen.
Gern mitgenommen wurden unsere Bildungsmaterialien wie Aufkleber zum Energiesparen, Poster oder fertige Unterrichtseinheiten, um in außerschulischen Lernorten, Kitas oder Schulen das Thema Klimaschutz noch mehr zu bearbeiten. 


20. bis 22.02.2018: Projektstand auf der Bildungsmesse didacta in Hannover

Stand B21 in Halle 11: Das Netzwerk der 16 BildungszentrenKlimaschutz präsentiert seine Bildungsarbeit auf der didacta in Hannover und informiert über das Projekt "BildungKlima-Plus". Wer viel über Klimawandel und Klimaschutz weiß, kann am Glücksrad sogar etwas gewinnen. In Halle 11 können Sie auch unsere Netzwerk-Zentren und Partner-Dachverbände direkt kennenlernen:

  • das Nationalparkzentrum Multimar Wattforum am Stand F21
  • das Klimahaus Bremerhaven am Stand F 28
  • Deutsches Jugendherbergswerk am Stand D08
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am Stand A32

Mehr Infos zur dicatca


16. & 17.01.2018: Strategie-Tagung auf dem NaturGut Ophoven

Bei einer Strategie-Tagung auf dem NaturGut berieten die Leitungen der 16 außerschulischen Bildungszentren aus dem Netzwerk, wie sie mehr für den Klimaschutz tun können. Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Ermittlung des CO2-Ausstoßes der Einrichtungen, um Chancen zur Reduktion von CO2-Emissionen und um die bereits optimierten Bildungsangebote. Bernhard Marewski, Bürgermeister der Stadt Leverkusen: „Das Projekt zeigt anschaulich, wie Klimabildung vor Ort effektiv und nachhaltig verankert werden kann. Ich bin beeindruckt von den Fortschritten. Denn genau darum muss es in Deutschland jetzt gehen, also um die lokale Umsetzung von politischen Beschlüssen, wie die des Pariser Klimaabkommens.“ Mehr Infos


November 2017: Workshops in den Bundesländern

Miteinander voneinander lernen – das war das Motto der Workshops in den 16 BildungszentrenKlimaschutz. Jeweils eine Mitarbeiterin der Projektleitung vom Förderverein NaturGut Ophoven besuchte die Netzwerkzentren in den Bundesländern. Gemeinsam wurde über Projektmaßnahmen diskutiert.
Zum Beispiel analysierten die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ökostation Freiburg, welche Bausteine der Klimaschutzbildung sich in die existierenden pädagogischen Angebote integrieren lassen. Es fand ein anregendes Brainstorming zur geplanten Installation auf dem Ökostationsgelände statt, die das Thema Klimaschutz auf kreative Weise für Besucher visualisieren soll.
Im Multimar Wattforum in Tönning standen neu entwickelte Klimaschutz-Bildungsangebote im Mittelpunkt des Treffens. Darüber hinaus wurden mögliche Maßnahmen zur CO2-Einsparung – auch im Restaurant und Ausstellungsshop – diskutiert und gemeinsam Ideen entwickelt, um als Einrichtung in der Region Vorreiter im Bereich Klimaschutz zu werden.
Im Naturerlebniszentrum (NEZ) der Burg Schwaneck trafen sich der Geschäftsführer des Kreisjugendringes, der Leiter der Burg/Jugendherberge und der Jugendbildungsstätte, die Hauswirtschaftsleitung, Personal aus der Beschaffung, Hausmeister und Interessierte aus dem Bildungsteam zum Thema „Nachhaltigkeit und Klimaneutralität – wo stehen wir und wo kann es hingehen?“ Sie beschäftigten sich damit, wie nicht nur das NEZ, sondern der gesamte Standort Burg Schwaneck in Richtung Klimaneutralität weiterentwickelt werden kann.


Oktober 2017: Ausleihe von Wanderausstellungen

Die Blumberger Mühle (Brandenburg) und die evangelische Landjugendakademie (Rheinland-Pfalz) haben im Zuge der Beratung durch die Projektleitung die Wanderausstellung von Germanwatch e.V. „Klima? Wandel. Wissen! Neues aus der Klimawissenschaft“ ausgeliehen. Sie stießen damit auf großes Interesse der Besucher.