Aktivitäten des Netzwerk BildungKlima-plus-56


August 2022: Neues aus der Region Ost

Waldschulen Berlin sind ein gemeinsames assoziiertes Bildungszentrum
In der ersten Woche nach den Berliner Sommerferien konnten die Berliner Waldschulen als Zentrum im Projekt BildungKlima-plus-56 begrüßt werden. Das große Ziel der Pädagog*innen der Berliner Waldschulen ist es mit ihren Angeboten Begeisterung für den Wald zu wecken und Raum zu geben diesen ganzheitlich und spielerisch zu entdecken. Aspekte von Klimawandel und Klimaschutz sollen dabei so integriert werden, dass aus diesen Mut und Kreativität für den eigenen Alltag geschöpft werden kann.  Sieben der neun Berliner Waldschulen verfügen über ein festes Gelände, zwei sind Rucksack-Waldschulen und ausschließlich im Freien unterwegs. Die Berliner Waldschulen gehen daher die Projektziele gemeinsam als ein assoziiertes Zentrum an.


August 2022: Neues aus der Region West

Am 23. August fand der erste Multiplikatoren-Workshop der Region West mit dem Titel "Mehr Bildung für den Klimaschutz – wer schützt das Klima wenn nicht wir?" statt.

Das Thema Klimaschutz und seine Folgen sind in aller Munde. Nahezu alle Bereiche unseres Handelns haben Auswirkungen auf das Klima. Ob wir Kleidung einkaufen, in den Urlaub fahren oder Essen zubereiten: Wir setzen klimaschädliche Gase frei. Je nachdem, was und wie wir konsumieren, haben wir es in der Hand, wie sehr wir das Klima belasten bzw. unsere eigene Lebensgrundlage schützen. Die Entwicklung klimaschützenden Verhaltens ist ein komplexer und langfristiger Prozess, den Bildung für Klimaschutz nicht nur initiieren, sondern für eine nachhaltige Wirkung auch begleiten muss. Die große Herausforderung einer erfolgreichen Klimabildung ist es, die noch allzu oft bestehende Lücke zwischen Klimawissen und klimagerechtem Handeln zu schließen. Genau an diesem Punkt setzte der Multiplikatoren-Workshop an, der im Berufskolleg Opladen im Rahmen des Projekts BildungKlima-plus-56 stattfand. Die insgesamt 21 Teilnehmenden beschäftigten sich einen Tag lang intensiv mit den Grundlagen der Klimabildung. Dabei wurden bereits gut funktionierende Konzepte vorgestellt und veranschaulicht. Außerdem lernten die Teilnehmenden wie sich Aspekte von Klimawandel und Klimaschutz in verschiedene pädagogische Programme ganz einfach integrieren lassen und der entscheidende Transfer in den Alltag nachhaltig gelingt. Ein weiterer Themenblock beschäftigte sich mit Tipps, um beispielsweise die eigene Bildungseinrichtung der Teilnehmenden klimafreundlich zu gestalten. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie: Wird in der Einrichtung bereits Recyclingpapier genutzt? Welche Beleuchtung wird genutzt? Denn es gibt zahlreiche Ansatzpunkte, um die Treibhausgasemissionen am Arbeitsplatz zu senken. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden ein Starterpaket: eine Tasche gefüllt mit Informationen, Anregungen und Ideen, um sich als Bildungseinrichtung weiterzuentwickeln (z.B. Themenkarten, Thermometer, Fachbücher).


Juli 2022: Neues aus der BDKJ Jugendbildungsstätte Rolleferberg

Erfreulicherweise fahren viele Gäste und einige der Angestellten mit dem Fahrrad zur BDKJ Jugendbildungsstätte Rolleferberg, sodass der Fahrradständer ständig überfüllt war.
Um Gästen und Mitarbeitenden zukünftig ein sicheres und problemloses Abstellen ihrer Fahrräder zu ermöglichen, wurde vom Vorstand der Bau eines neuen Fahrradparkplatzes beschlossen. Dieser bietet nun nicht nur ausreichend Platz für alle Fahrräder, sondern durch den Bau einer Trockenmauer auch Zuflucht für verschiedene Tiere und Insekten.

Außerdem fand dieses Jahr auch wieder das Sommercamp in Rollef statt. Dort bauten einige der Teilnehmenden zusammen ein Wurmhotel. Dabei handelt es sich um eine Holzkiste, in welcher Küchenabfälle von den fleißigen Würmern zu Wurmhumus, einer besonders nährstoffreichen Komposterde, umgewandelt werden. Seitdem werden die Reste, die beim Frühstück nicht mehr geschafft werden, zum Festmahl für unsere neuen Haustiere.


Juli: Neues aus der Umweltstation Regenstauf

Seit diesem Jahr ist auch die LBV Umweltstation Regenstauf am Projekt „BildungKlima-plus-56“ beteiligt. Um den CO2-Fußabdruck der Station zu reduzieren, achten die Mitarbeitenden der Station darauf, Lebensmittel und Büromaterialien klimaneutral und regional mit dem Fahrrad einzukaufen. Einige Verwaltungsabläufe wurden bereits digitalisiert, um Papier zu sparen. Langfristig soll es auch einen Regenwasserspeicher sowie Stromspeicher für die Einrichtung geben. Die Bildungsveranstaltungen der Umweltstation werden seit Anfang des Jahres schrittweise um Klimabildungseinheiten ergänzt. Die Konzepte zu den Veranstaltungen „virtuelles Wasser“ und „Mikroplastik“ enthalten bereits feste Bausteine zu den Themen Klimawandel, Wasserverbrauch und -einsparung, Konsumauswirkung und globale Verantwortung. Dabei eignen sich die Schülerinnen und Schüler Alltagskompetenzen, verschiedene Sichtweisen und vorausschauendes Denken und Handeln an. Anhand eines Memory-Spiels lernen sie beispielsweise, welche plastikfreien Alternativen es zu unseren Alltagsgegenständen aus Kunststoff gibt. Durch die Ausstellung „Rettet die Welt“ der Verbraucherzentrale Bayern soll sich neben den Schulklassen auch die breite Bevölkerung über das Thema Ressourcenschutz und Klimawandel informieren können. Diese wird ab Ende Oktober in der Umweltstation in Regenstauf zu sehen sein.

Foto: LBV Oberpfalz


Juni 2022: Neues aus der Region Ost

Die erste Möglichkeit zur Vernetzung bot sich für die assoziierten Bildungszentren der Region Ost am 29.06.2022. Den Schwerpunkt des digitalen Netzwerktreffens stellte das umfassende gemeinsame Kennenlernen dar, in welchem die Vielfalt der beteiligten Bildungseinrichtungen offensichtlich wurde. So erstrecken sich die Schwerpunkte der Zentren von Umweltbildung und Waldpädagogik über Schulgartenarbeit, Biotoppflege und Artenschutz bis hin zu Regionalentwicklung. Gemeinsam haben die Zentren die Motivation, im Netzwerk mitzuwirken, sich auszutauschen und sich vielfältig für Klimabildung und -schutz einzusetzen. Zusätzlich ermöglichte die Teilnahme von Dr. Karin Drong, Mitarbeiterin des  Ökowerks Berlin, den anderen Teilnehmenden praktische Fragen an ein Gründungszentrum des Netzwerks zu richten. Da sich einige der assoziierten Bildungszentren derzeit mit der Weiterentwicklung ihrer Bildungsprogramm beschäftigen, konnte Frau Drong viele hilfreiche Tipps, Anregungen und Ratschläge geben. Die ersten Früchte unserer Netzwerkarbeit! Im Nachgang zum Kleingruppenaustausch in Breakout-Räumen wurden gemeinsam Anregungen und Themenwünsche gesammelt, welche dann in einem zweiten Netzwerktreffen Ende des Jahres umgesetzt praktisch umgesetzt werden sollen.  


Juni 2022: Auftritt auf der Ökofete

Das Projekt BildungKlima-plus-56 war am Sonntag, den 26.06.2022, gemeinsam mit der Auwaldstation Leipzig auf der Ökofete in Leipzig vertreten. Die Ökofete ist das größte Umweltfestival Mitteldeutschlands und findet bereits seit 1990 statt.
Trotz der hoch-sommerlichen Temperaturen herrschte reges Treiben. Am Stand selbst konnten sich die Besucher*innen über die Auwaldstation, deren Umweltbildungsprogramm und das Projekt BildungKlima-plus-56 informieren. Kinder und Jugendliche konnten sich hingegen an unserem Glücksrad unter anderem Fragen zu Wald, Wasser oder Klima stellen.  
Alles in allem war es ein gelungener Tag!


Juni 2022: Auftritt auf der didacta in Köln

Es war wieder soweit: In den Tagen vom 07.06.2022 bis zum 11.06.2022 öffnete die größte Bildungsmesse Europas „didacta“ in Köln ihre Türen, seit des Covid-19 Ausbruchs erstmals wieder in Präsenz. Auch das Projekt BildungKlima-plus-56 war auf der Messe vertreten. Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, OroVerde, dem Projekt unserWaldKlima der Uni Köln und dem Gut Leidenhausen präsentierten wir uns an einem Gemeinschaftsstand den rund 35.000 Besucher*innen. Die Besucher*innen waren sehr interessiert auch in ihre Bildung die Klimabildung einfließen zu lassen. Besonders Interessierte hinterließen ihre Kontaktdaten um weitere Informationen zu erhalten. Die Drehung des Klimaglücksrades war ein guter Gesprächseinstieg und so wurde auch auf der Messe selber eine kleine Methode zur Klimabildung durchgeführt. Die Messe war somit ein voller Erfolg.

Vielen Dank für Ihren Besuch!

Foto: Koelnmesse / didacta / Hanne Engwald


Mai 2022: Neues aus unserem Projekt

In den Regionen Nord und West fanden im Mai jeweils das erste regionale Netzwerktreffen statt. Ziel dieser Online-Veranstaltung war alle bisher gewonnen assoziierten Bildungszentren der Region miteinander zu vernetzen.

Die Projektregion Nord vernetzt sich…

Eine besondere Freude des ersten digitalen Vernetzungstreffens der Projektregion Nord war, dass bereits alle sechs assoziierten Zentren sowie ein Gründungszentrum, an dieser Vernetzung teilnehmen und sich kennenlernen konnten. Dabei zeigte sich, wie facettenreich, von Ausstellungshäusern über einen Zoo bis hin zu Umweltbildungsstätten, die Projektregion Nord aufgestellt ist. Ein besonderer Dank gilt Herrn Heiner von DoNature gGmbH, der als Vertreter das Gründungszentrum „Naturerbe Zentrum Rügen“ und seine Arbeit vorgestellt hat. Im Rahmen von verschiedenen kleinen Break Out Sessions, welche die Möglichkeit einräumten sich nochmal im kleineren Kreise auszutauschen und zu vernetzten, wurde der aktive Vernetzungsgedanke des Projektes aufgegriffen. Neben dem persönlichen Austausch und der Vernetzung, stand auch ein kleiner inhaltlicher Input über die Vorstellung unseres Projekts „BildungKlima-plus-56“ und dessen Teilaspekt, die pädagogischen Programme der Zentren im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ weiterzuentwickeln, auf der Tagesordnung. Am Ende des Vernetzungstreffens konnte mehrheitlich die Übereinstimmung festgehalten werden, dass eine große Freude und Lust auf das Projekt bei den assoziierten Zentren zu spüren war.

Das Treffen der Region West begann mit einer projektbezogenen Vorstellungsrunde, in welcher die teilnehmenden fünf assoziierten Zentren etwas über ihre Einrichtung und den Projektzielen erzählten. Besonders interessant ist es für die assoziierten Zentren zu erfahren, welche Schwerpunkte die anderen Einrichtungen jeweils haben. Es folgte ein Austausch über die inhaltlichen Aufgaben im Projekt BildungKlima-plus-56. Alle Zentren möchten im Rahmen des Projekts ihre Bildungsprogramme um Klima- und Nachhaltigkeitsaspekte erweitern und freuen sich auf die gegenseitige Inspiration und Unterstützung im Netzwerk. Auch in puncto CO2-Verbrauch können Tipps und Kniffe aus dem Büroalltag anderer Zentren hilfreich sein, um weitere Einsparungen zu erzielen. Wichtiger Bestandteil dieses ersten Regionaltreffens war, die Grundlagen für die Zusammenarbeit im Netzwerk zu schaffen. Hierzu wurde die Online-Plattform „WECHANGE“ vorgestellt, welche alle Teilnehmenden zum regen Austausch anleitet. Dort gibt es Hintergrundinformationen zu Themen der Klimabildung, es können Fragen interaktiv beantwortet werden, Tipps und Best-practice Beispiele für pädagogische Programme können ebenfalls geteilt werden. Um die Entwicklung eines Konzepts für ein pädagogisches Programm ging es im nächsten Schritt. In einer Gruppenarbeit wurden die verschiedensten Bausteine diskutiert und im Plenum zusammengetragen, sodass sich für jede*n auch neue Aspekte ergaben, die zukünftig berücksichtigt werden können. Abschließend befanden alle Zentren den Austausch und die Vernetzung als wertvoll und gewinnbringend für die gemeinsame Arbeit im Projekt BildungKlima-plus-56.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen assoziierten Zentren, die bereits im Projekt sind und auf alle, die noch kommen werden!

Am 21. September findet das bundesweite Netzwerk-Treffen mit allen assoziierten Zentren und Regionalzentren statt.


Mai 2022: Neues aus der Region Nord

Der ErlebnisWald Trappenkamp zeigt Flagge für den Klimaschutz.
Im Rahmen der Einstiegsveranstaltung am 18.05.2022 durften wir nun auch den ErlebnisWald Trappenkamp im Schleswig-Holsteinischen Daldorf als assoziiertes Netzwerkzentrum im Projekt BildungKlima-plus-56 begrüßen. Wie wichtig dem Team und der Einrichtung des Natur- und Wilderlebnisparks das Thema Klimaschutz und Klimabildung ist, zeigte sich an der abteilungsübergreifenden Teilnahme an diesem Workshoptag und dem gemeinsamen Austausch über das komplexe Thema. So konnten u. a. die Freiwillige des ökologischen Jahres zusammen mit dem Leiter der Einrichtung davon träumen, was für Maßnahmen zur Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdruckes möglich wären. Trotz möglicher Kritikpunkte an realistischen Maßnahmen der Träumereien, kamen alle Beteiligten zu dem Schluss, dass dieses wichtige Thema des Klimaschutzes noch weiter in der Einrichtung und auch in der Liegenschaft verankert werden muss. Dieses umfängliche Thema spiegelt sich auch im Schwerpunkt der Einrichtung, nämlich dem Wald, wider. Ist dieser doch als Klimaschützer ein wesentlicher Mitspieler in diesem Gefüge. Um diese Funktion noch präsenter in den pädagogischen Programmen verankern zu können, tauschten sich die Teilnehmenden in einem World Café aus. Hier konnte herausgearbeitet werden, wie vielfältig der „Klimaschützer Wald“ ist. Insgesamt stimmte diese positive und produktive Veranstaltung für den Klimaschutz alle Beteiligten auf ein spannendes Coachingjahr ein.
Foto: © Ralf Seiler


Mai 2022: Neues aus der Region Ost

Um die Elemente erfolgreicher und praxisnaher Klimabildung möglichst weit zu verbreiten, finden im Rahmen von BildungKlima-plus-56 in den vier Regionalclustern themenbezogene Multiplikator*innen-Schulungen statt. Am 16.05.2022 startete die Region Ost im Ökowerk in Berlin mit einer Fortbildung zum Thema „Pflanzen Gießen – Klima schützen“. Einen ganzen Tag beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, wie die komplexen Themen Klimawandel und Klimaschutz mit dem praktischen Gärtnern in urbanen Gärten verbunden werden können. Den Grundstein des Tages legte ein theoretischer Input zum Klimawandel und dessen Auswirkungen in der Region Berlin/Brandenburg sowie die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen der Klimabildung.

Nach einer Mittagspause auf dem herrlichen Gelände des Ökowerks hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich intensiv mit eigenen klimabezogenen Bildungsprogrammen, deren Ausgestaltung und potentiellen Schwierigkeiten auseinander zu setzen. Dieser Austausch lebte von den vielfältigen beruflichen Hintergründen und Erfahrungsschätzen der Multiplikator*innen.

Mit dem Abschluss der Fortbildung erhielten alle Teilnehmenden ein Starter-Paket, welches sie darin unterstützen soll, einen außerordentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland zu leisten. So schürte die Fortbildung und der kontinuierliche Austausch neue Motivation bei den Multiplikator*innen Aspekte der Klimaschutzbildung in ihre eigenen Programm zu integrieren und diese damit weiterzutragen.

Das Ökowerk Berlin, gleichzeitig ein Gründungszentrum der 16BildungszentrenKlimaschutz, stellte mit seinem über 3 Hektar großen Freigelände im Grunewald die perfekte Kulisse für die Fortbildung da.


April 2022: Neues aus der Region Süd

Das Thema Moor mit seinem rauen und kalten Klima spielt in drei Umweltstationen eine Hauptrolle, die im Frühjahr gestartet sind. Das „Haus im Moos“, Umweltbildungsstätte mit Übernachtungsmöglichkeit für Schulklassen und Freilicht- und Heimatmuseum, liegt im Donaumoos, einem der größten Niedermoore Bayerns, nahe Ingolstadt. Der Erhalt des Moores als Kohlendioxid-Senke und seine Nutzung bieten einen direkten Bezug zur Klimabildung bei ihren diversen Zielgruppen.

Der bereits fünfte Statusworkshop der Region Süd fand im Mooseum e.V. statt. Ganz im Westen im schwäbischen Donautal gelegen, wird hier mit dem Erhalt alten Brauchtums sowie Regionalentwicklung und Moorschutz eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschlagen.

Die dritte Station im Bunde ist die hochmoderne Umweltbildungsstätte „Rhöniversum“ im UNESCO Biosphärenreservat Rhön. Das nahe gelegene Schwarze Moor, eines der bedeutendsten Hochmoore Mitteleuropas, ist Ziel eines der beliebtesten gebuchten pädagogischen Programme. Darüber hinaus spielt das Thema Ernährung eine große Rolle, sowohl in der Genussregion Rhön, bei den vielfältigen Partnern im Biosphärengebiet, als auch in der Umweltbildungsstätte selbst, mit biozertifizierter Verpflegung, in die nun noch intensiver das Thema klimafreundliche Ernährung einfließen soll.


März 2022: Neues aus der Region Ost

Der zweite Workshop in der Region Ost, gleichzeitig der erste im Bundesland Sachsen-Anhalt, fand am 28.03.2022 im „Haus der Flüsse“ in Havelberg statt. Der Name des Zentrums lässt bereits gut auf dessen inhaltlichen Schwerpunkt schließen: Die vielseitige multimediale Dauerausstellung thematisiert das Flusssystem Elbe-Havel, dessen facettenreiche Auenlandschaft mit der entsprechenden Flora und Fauna, sowie den menschlichen Einwirkungen auf dieses System. So sind Nachhaltigkeit und Aspekte des Klimawandels wie Extremwetterereignisse und Veränderungen in der Biodiversität im „Haus der Flüsse“ bereits zentrale Themen. Im Zuge der Auseinandersetzung mit den eigenen Bildungsprogrammen lernte das Team auch niedrigschwellige Methoden wie das Klima-Bingo oder das Klima-ABC kennen. Diese beiden Aktivierungsmethoden ermöglichen es, bereits bestehende Programme des Zentrums wie die beliebte „Hochwassertour“ um Aspekte des Klimaschutzes zu ergänzen. Das Regionalzentrum Ost freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem „Haus der Flüsse“, auf vielfältigen Austausch und die gemeinsame Verbreitung von Handlungswissen zum Klimaschutz.


März 2022: Neues aus der Region West

Der erste Statusworkshop im Regionalcluster West fand am 02. März im Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee e.V. (LIZ) statt. Dass das Thema Klimaschutz hier bereits großgeschrieben wird, war vielerorts zu erkennen. So werden beispielsweise alle Besucher*innen beim Toilettengang über unnötigen Wasser-, Papier- und Stromverbrauch und deren Folgen anhand spannender Fakten informiert. Diese Einrichtung möchte im Rahmen der Projektteilnahme ihr bestehendes Bildungsangebot auf Klimabildungsinhalte überprüfen und erweitern. Aber auch in der Einrichtung selbst soll das Thema Klimaschutz besonders bei der nachhaltigen Beschaffung, aber auch bei der Überprüfung der eigenen Klimabilanz zum Tragen kommen. Hierzu wird der CO2-Fußabdruck erfasst und analysiert, um das individuelle Einsparpotenzial dieser Einrichtung als Zielvorgabe zu ermitteln. Darüber hinaus freut sich das LIZ auf die gemeinsame Netzwerkarbeit, welche durch eine eigene Plattform von der Projektleitung angeleitet und unterstützt wird. So können sich die unterschiedlichsten Bildungsstätten überregional vernetzen, austauschen sowie voneinander und miteinander lernen.

Bericht in der regionalen Presse


Februar 2022: Newsletter des Projekts

Der zweite Newsletter des Projekts „BildungKlima-plus-56" ist Ende Februar erschienen. Er enthält die folgende Themen: Vorstellung der ersten assoziierten Zentren in ganz Deutschland, ein Artikel über das Treibhausgas-Sparpotenzial deutscher Haushalte für 2022, aktuelle Bildungsmaterialien zum Klimaschutz und Fortbildungstermine in den nächsten Wochen. Wenn Sie regelmäßige Informationen über das Projekt BildungKlima-plus-56 und die Arbeit des Netzwerkes der BildungszentrenKlimaschutz erhalten möchten:

Anmeldung zum Newsletter


Februar 2022: Auftakt in den assoziierten Bildungszentren

Seit dem Kick-Off im November vergangenen Jahres hat das Projekt BildungKlima-plus-56 volle Fahrt aufgenommen. Die vier Regionalzentrum haben insgesamt bereits 25 von den geplanten 56 assoziierten Bildungszentren für die Teilnahme am Netzwerk BildungszentrenKlimaschutz begeistern können. Die ersten Auftaktworkshops in den assoziierten Bildungszentren finden jetzt statt. Gemeinsam mit den Ansprechpersonen aus den Regionalzentren wird überlegt, wie die pädagogischen Programme um Aspekte des Klimaschutzes weiterentwickelt werden können oder wie der CO2-Fußabdruck der Einrichtung verringert werden kann. Jedes assoziierte Zentrum erhält beim Auftaktworkshop ein Starterpaket. Dieses möchte allen Aktiven in den assoziierten Zentren Infos, Anregungen und Ideen geben, sich als Bildungseinrichtung mit Engagement und Spaß mit den Themen Klimawandel und Klimabildung auseinanderzusetzen.


Dezember 2021: Kick-Off Veranstaltung auf dem NaturGut Ophoven

Zur Auftaktveranstaltung am 29. und 30. November trafen sich die Leitungen und Projektmitarbeiterinnen aus vier Bereichszentren, die die Aufgabe haben 56 Bildungszentren zu akquirieren und weiterzubilden. Zu den Bereichszentren gehören das Klimahaus® Bremerhaven (Nord), die Auwaldstation Leipzig (Ost), die LBV-Umweltstation Rothsee (Süd) und das NaturGut Ophoven e.V. (West). Bei diesem Treffen auf dem NaturGut Ophoven in Leverkusen ging es darum, den Zeitplan des dreijährigen Projekts zu besprechen und die Leitlinien für die Zusammenarbeit festzulegen. „Hier entsteht ein großes Bildungsnetzwerk für Klimaschutz. Das ist ein wichtiger Beitrag, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen“, erklärt Hans-Martin Kochanek. „Alle Menschen haben ein Anrecht auf Klimabildung. Durch Bildungsveranstaltungen wie hier in Leverkusen auf dem NaturGut Ophoven wollen wir sie unterstützen klimabedingte Risiken zu erkennen und auch Maßnahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz und eine nachhaltigen Klimaanpassung zu entwickeln“, erklärt der Leverkusener Umweltdezernent Alexander Lünenbach. Mehr dazu.


August 2021: Das Netzwerk vergrößert sich

Die Zahl der Bildungsangebote außerschulischer Bildungseinrichtungen zur Anregung von Treibhausgas-Minderungen bei Verbraucher*innen soll vergrößert werden. Dies soll erreicht werden durch die Erweiterung des bundesweiten Netzwerks aus 16 BildungszentrenKlimaschutz um 56 assoziierte Einrichtungen sowie durch Fortbildungen für Multiplikator*innen. Vier außerschulische Bildungseinrichtungen mit einem Schwerpunkt im Bereich Klimaschutz schließen sich zusammen, um die Projektergebnisse aus BildungKlima-plus zu verstetigen, weiter zu verbreiten und das Netzwerk zu erweitern. Diese Regionalzentren sind das Klimahaus® Bremerhaven Ost für die Region Nord, die Auwaldstation Leipzig für die Region Ost, die LBV-Umweltstation Rothsee für die Region Süd und als Projektleitung das NaturGut Ophoven, in Leverkusen für die Region West.