Mehr Bildung für den Klimaschutz

Ein bundesweites Netzwerk vergrößert sich

Das Thema Klimaschutz und seine Folgen ist in aller Munde. Nahezu alle Bereiche unseres Handelns haben Auswirkungen auf das Klima. Ob wir Kleidung einkaufen, in den Urlaub fahren oder Essen zubereiten: Wir setzen klimaschädliche Gase frei. Je nachdem, was und wie wir konsumieren, haben wir in der Hand, wie sehr wir das Klima belasten. Über diese Themen müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher informiert werden, um handeln zu können.

In Deutschland gibt es mehrere Tausend außerschulische Bildungszentren. Alle diese Bildungseinrichtungen haben viele Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz einzusetzen.

2017 bis 2020 fand das bundesweite Projekt BildungKlima-plus statt. Das Netzwerk 16 Bildungszentren Klimaschutz wurde gegründet, um die Anzahl der Bildungsangebote zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen und qualitativ weiterzuentwickeln und die Einrichtungen dabei zu unterstützen, Vorbild beim Klimaschutz zu werden.

2021 ermöglicht eine erneute Förderung die Erweiterung dieses Netzwerkes. Mit dem aktuellen Projekt BildungKlima-plus-56 wird das bereits bestehende Bildungsnetzwerk für Klimaschutz um weitere 56 assoziierte (angeschlossene) BildungszentrenKlimaschutz erweitert. Vier Einrichtungen koordinieren für je eine geografische Region die Vergrößerung des Netzwerkes.

Diese Einrichtungen sind:
Region Nord: Klimahaus Bremerhaven 8° Ost
Region Ost: Auwaldstation Leipzig
Region Süd: LBV-Umweltstation Rothsee
Region West: NaturGut Ophoven, Leverkusen

Die Maßnahmen dieser Einrichtungen umfassen:
Identifizierung und Schließung von Lücken im eigenen Klimabildungsangebot.
Schulung und Coaching von jeweils 14 außerschulischen Bildungszentren in der eigenen Region, um dadurch deutschlandweit 56 neue assoziierte BildungszentrenKlimaschutz zu gewinnen.
Durchführung von je fünf themenbezogenen Fortbildungen für alle außerschulischen Bildungsanbieter pro Region.
Maßnahmen zur bundesweiten Verbreitung wie Newsletterversand, Präsentation auf Tagungen und Messen, Ansprache der Dachverbände oder Publikationen in Fachzeitschriften.

Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.
Die Projektleitung hat erneut das NaturGut Ophoven in Leverkusen.

 

BildungKlima-plus

BildungKlima-plus: Gemeinsam voneinander lernen

Von 2017 bis 2020 wurde das Projekt BildungKlima-plus durchgeführt, mit dem Ziel als Netzwerk mehr Bildung für Klimaschutz zu fördern. Die Ergebnisse waren ein Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen und zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung.
Im Detail geschah dies durch:
Erhöhung und qualitativer Weiterentwicklung der Anzahl von Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit.
Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Reduzierung der eigenen Treibhausgasemissionen.
Ansprache und Fortbildung weiterer Bildungseinrichtungen im Bereich der Klimabildung.

Das Projekt wurde auf eine bundesweite Ausstrahlung hin konzipiert. Die 16BildungszentrenKlimaschutz der Gründungsphase waren die Impulsgeber und Vorbilder für andere Bildungszentren. Dadurch wurde eine Weiterentwicklung aller außerschulischen Bildungseinrichtungen im Bereich der Klimabildung verstärkt und weitere Zielgruppen wurden angesprochen. Neben Kindern und Erwachsenen, waren das viele allgemeinbildende Schulen und Kindertagesstätten.

Projektaufgaben und Details der verschiedenen BildungszentrenKlimaschutz

Chronologischer Einblick in die Aktivitäten des Netzwerks

Praxisbeispiele, Anregungen und Ideen, um selber aktiv zu werden

Das Projekt wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.
Die Projektleitung hatte das seit über 30 Jahren aktive NaturGut Ophoven in Leverkusen.


BildungKlima-plus-56
Laufzeit: 01.06.2021 - 31.05.2024
Förderkennzeichen: 03KF0126

BildungKlima-plus
Laufzeit: 01.01.2017 - 15.02.2020
Förderkennzeichen: 03KF0056